Audio

(Blues-)Gitarren-Fans schätzen Marcus Deml als unerhörtes Talent seines Metiers. Der studierte Saiten-Springer bewies sein Können schon in zig Teamworks, unter anderem mit Bobby Kimball (Toto), Nena oder Saga sowie als Macher von Errorhead und als Musikdozent. Mit seinen Blue Poets philosophiert er seit 2016 packend - dieses dritte Album geht auch dank der coolen, raureifen Stimme des Australiers Gordon Grey ab wie die Post. Rory Gallagher, B.B.King oder Jimi Hendrix lassen als Vorbilder grüßen. Kurzum: Da wird schweißtreiben mit Finesse gerockt und wunderbar lautstark gesungen. Das kickt und macht dank Demls teils aberwitzig virtuoser Saitenarbeit Sauspaß. Old School pur - schön, dass es sowas noch gibt.

Claus Dick - Audio Magazin

Rock and Blues Muse

The Blue Poets are a creatively important band whose music shows how much can still be done within the blues/rock format. If your playlists have gone stale, All It Takes might be just the album you need to feel the music again.

Mike O'Cull - Rock and Blues Muse

Darkstars

Derzeit gibt es im Bereich der 70er Jahre beeinflussten (Blues) Rockmusik wohl kaum eine Band die mit so viel Hingabe, Virtuosität und Leidenschaft spielt wie „The Blue Poets“. 10 von 10 Punkten für dieses auch produktionstechnisch herausragende Meisterwerk.

Chris Strieder - Darkstars

Hooked on Music

Ich ... empfehle dem nach aufputschenden Stoff gierenden Musikfreund das neue Album der THE BLUE POETS, denn "All It Takes" hat alles, um die vorderen Plätzen der etablierten Bluesrock-Phalanx aufzumischen.

Hooked on Music

... Zo gaat opener Angry Man over de maatschappelijke woede waar we dagelijks mee geconfronteerd worden. Crawling handelt over het gebrek aan kansen waar sommige groepen tegenaan lopen. Overigens een prachtig, ingetogen song, waarin zowel de zanger als gitarist hun gevoelige kant laten horen. Deml tovert hier een weergaloze solo van drie minuten uit zijn Stratocaster. Met humor zingt men in Cyber Love over de zoektocht naar liefde in het digitale tijdperk. Hun meer soulvolle kant horen we in Been Here Too Long. Deml koos voor een regelmatig schurende, ongepolijste productie en die bevalt me erg goed ...

Theo Volk - Music that needs attention

The Hamburg-based formation The Blue Poets, around Errorhead mastermind and exceptional guitarist Marcus "Nepomuc" Deml, recorded nine songs steeped in heavy rock arrangements. Together with Phil Steen (bass), Felix Dehmel (drums) and vocalist Gordon Gray he guarantees exciting blues rock.

Philip Verhaege - Keys and Chords

Oxmox

Die Bluesrock band um Ausnahmegitarrist Marcus Deml vereint anspruchsvolle Texte mit virtuosen Instrumentals. Gordon Greys durchdringende Stimmfarbe, die an Chris Cornell erinnert, verschafft den Songs zusätzliche Tiefe und eine einzigartige Atmosphäre. Highlight: das langsam voranschreitende und kraftvolle "Crawling", das mit Demls 3-minütigen Gitarrensolo gekrönt wird.

ML - Oxmox

ROCKS

Befreiend primitiv

Auf dem Konzertmitschnitt Live Power entfaltet die Hamburger Combo The Blue Poets um Meistergitarrist Marcus Deml die volle Kraft, die ihr Bluesrock schon auf dem Studiodebüt von 2016 versprach. Marcus Deml ist ein Unruhegeist. Der kreative Kopf der Blue Poets wählt seine Aussagen ins Gespräch wohlüberlegt, eilt aber gleichzeitig mit blitzartiger Geschwindigkeit von einer Idee zur nächsten. Dabei wechselt er sogar zwischen Deutsch und Englisch. Als Gitarrist hat er oft unter Beweis gestellt, dass er aus dem Stand Tempo auf-nehmen kann. Selbst seine Mimik lässt die rasende Flut der Gedanken und Emotionen sichtbar werden, die beim Musizieren seine Innenwelt erfüllen: Sein durchaus amüsantes Mienenspiel passt zu einem Menschen, der Humor schätzt und vor Selbstironie nicht zurückschreckt. Seine extrovertierte Haltung eckt aber auch an. »Viele Leute finden mich zum Kotzen. Das sei ihnen gegönnt«, erklärt Deml nüchtern. »Wenn ich ein neues You-Tube-Video poste, ist der erste Daumen nach unten schon nach ein paar Sekunden da. Ich habe mir also genug Hasser erarbeitet.« Dabei gibt es keine Zweifel an seinem Können auf den sechs Saiten. Der in Prag geborene Weltenbummler, der lange Zeit in den USA lebte, gilt als exzellenter Techniker - ein Ruf, den er sich vor allem in knapp zwei Jahrzehnten als Chef von Errorhead verdiente. »Errorhead fing als geisteskrankes Instrumentalprojekt an«, sagt er heute über die experimentierfreudige Formation, die es zwischen 1995 und 2014 auf sechs Alben brachte. Auf den späteren, im Vergleich geradezu erdigen Platten der Band schimmerte der Blues in seinem Spiel zwar zunehmend durch. »Doch Errorhead hatten immer den Anspruch, ein bisschen verrückt zu klingen.« Mit anderen Worten: Ideen, die sich zu sehr an klassischen Rock- oder Blues-Schemen orientierten, wurden über Bord geworfen, nicht zuletzt von Deml selbst, der sich wenig schmeichelhaft als »Perfektionsnazi« bezeichnet.

Nach 19 Jahren mit Errorhead stand er Ende 2014 jedoch an einem Scheideweg: »Ich war kaputt, mein Vater lag im Sterben, ich hatte ein großes Minus in der Kasse. Da habe ich mich in mein Studio gesetzt und angefangen, einfachere Sachen zu schreiben.« Diese Erfahrung markierte die Geburtsstunde von The Blue Poets, die knapp zwei Jahre später pünktlich zum Erscheinen des selbst betitelten Debütalbums ihre ersten Gigs spielten. Von Beginn an dabei war Sänger Gordon Grey, ein Australier mit Reibeisenstirnme. Eine feste Rhythmusabteilung bildete sich erst kurz vor diesen Konzerten im Herbst 2016 mit Bassist Phil Steen und Schlagzeuger Felix Dehmel heraus. Der große Unterschied bei den Blue Poets liegt für den Gitarristen darin, sich keinen Zwängen zu unterwerfen. »Ich hatte einfach Lust zu rocken wie auf den alten Alben von Rory Gallagher und Gary Moore, die ich mit 15 gehört habe und immer noch nach einem Glas Wein laut aufdrehe«, sagt Deml. »Wenn mir etwas wie ein Klischee vorkommt, mir aber gefällt, nehme ich es trotzdem auf! Es ist eine Befreiung, so primitiv zu sein.« Das hört man auf der Bühne: Der aktuelle Livemitschnitt Live Power kommt nach nur einer einzigen Studioplatte zwar überraschend, verdeutlicht aber noch mehr als diese Demls neuentdeckten Wunsch nach einem rohen, unmittelbaren Sound. »Die Songs vom Debüt haben sich so entwickelt, dass ich mir gedacht habe: Egal, was die Leute davon halten, ich finde diese Aufnahmen geil.« Zudem waren es vor allem Live-Klassiker, die Deml in den späten Siebzigern dazu brachten, zur Gitarre zu greifen. »Es wäre vermessen zu behaupten, dass wir mit diesen Aufnahmen schon da sind, wo Rory Gallagher auf Irish Tour 74 oder Deep Purple zu Zeiten von Made In Japan waren«, räumt er ein. »Aber ich bin stolz drauf.«

VINCENT ABBATE - ROCKS

Gitarre & Bass Ausgabe 8/2018 Gitarre & Bass Ausgabe 8/2018 - News Gitarre & Bass Ausgabe 8/2018 . Playalong

MetalGlory

"Einen sauberen Ton zu erzeugen ist Handwerk. Diesen Ton mit Leben und Seele zu füllen ist Kunst. Marcus Deml und seine Mitstreiter beherrschen diese Kunst. LIVE POWER ist eine Verbeugung vor den Gründervätern des Blues sowie eine Hommage an den Bluesrock der vergangenen 50 Jahre, transportiert in die Gegenwart. Erdig, authentisch und mitreißend!"

Marc Schipper - Metalglory

"Der Name dieser Scheibe wurde wahrlich vortrefflich gewählt und er ist Programm. Das Quartett lässt nicht das Geringste anbrennen, sondern geht in die Vollen. Von Beginn an setzen die Vier in Form ihrer Mischung aus Blues, Rock, Soul und ein wenig Swing immense Mengen an Energie frei ... Getragen wird die gesamte eindrucksvolle Darbietung im Wesentlichen vom virtuosen, explosiven, riffgepflasterten, wandlungsfähigen und emotional aufgeladenen Gitarrenspiel des Masterminds Marcus Deml, sowie Gordon Greys rauem, kräftigem und auch anschmiegsamem Gesang. “Live Power” ist eine trefflich gelungene Momentaufnahme, die die imposanten Konzertqualitäten, über die THE BLUE POETS verfügen, offenlegt."

Hooked on Music

Eclipsed Rock Magazin

"Nach dem Debutstudiowerk ging der Hamburger Gitarrist Marcus Deml mit seinem Quartett auf ausgedehnte Club Tour. Mit Ihrer ungeheuren 'Live Power' konnten sie das Blues- und Retro-Rock affine Publikum begeistern. Nicht nur Deml, dessen Spiel auf einem Level steht mit dem von Großmeistern Joe Satriani oder Gary Moore, ist ein Garant für virtuose und doch schwitzige bluesgetränkte Rockshows. Der Australier Gordon Grey ist kein Sänger mit einer Allerweltstimme, so das er dem ganzen Bandprojekt nochmals eine eigene Note verleiht. Das Rhythmusteam mit Bassist Phil Steen und Schlagzeuger Felix Dehmel (kein Schreibfehler!) beschert den beiden Frontleuten genügend Beinfreiheit, um sich voll auszutoben. Zu den Highlight gehört die Moore Tribute Nummer 'Song for Gary'und aus GM's Blueskatalog 'Oh Pretty Woman'. Stark die Stücke von Ihrem Debut 'With your eyes' und "Goodbye". Nur schade, das sie den live gespielten Deep Purple Track 'Strange Kind Of Women' nicht mit auf die gut einstündige CD gepackt haben. Top Track: 'With your eyes'."

Gitarre & Bass

"... Kühlschrank-Racks und bis auf Anschlag modifizierte Gitarren in Epilepsie auslösenden Leuchtlackierungen wird man bei den BLUE POETS nicht finden, denn die Band setzt auf einen klassisch-organischen Sound ...ein nostalgisches Blues-Rock-Album, eine Rückkehr zu Marcus Demls musikalischen Wurzeln Jimi Hendrix, B.B. King, Deep Purple ..."

Gitarre & Bass